Ab 30 findet man keinen Partner mehr

Herzlich Willkommen, mein Name ist Julian und es ist schön, dass du es bis auf unseren Blog geschafft hast. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Freund der klaren Worte bin und die obenstehende Überschrift ist nicht annähernd so hart formuliert, wie es jeden Tag dort draußen in der Realität stattfindet. Denn die Geschichten der Älteren, die ich in meinen jungen Zwanzigern noch für einen Mythos hielt, haben sich leider viel zu häufig bewahrheitet. Leider stelle ich seit meinem letzten runden Geburtstag fest, ab 30 findet man keinen Partner mehr.

Bevor ich einen kleinen Exkurs in Richtung: „Was man mit 20 Jahren so tun sollte“ starte, möchte ich zunächst etwas von der Kernaussage dieses Beitrags spoilern. Sucht euch so früh wie möglich einen Partner, den ihr für eine langfristige und solide Beziehung als geeignet erachtet und macht klar Schiff. Denn kurz gesagt, ist mit Mitte-Zwanzig irgendwann Schluss mit einfachem kennenlernen und selbstverständlichem rumgeflirte.

Was sich ab 20 am Kennlernen ändert

Wenn ich mich so zurück erinnere, waren die Teenager Jahre die besten. Wir alle waren ausreichend naiv und sorgenfrei, um mehr oder weniger von der einen Beziehung in die nächste zu stürzen. Bis zu den Zwanzigern war man quasi noch ein Kind und wusste auch nicht so recht was man wollte. Man hat also ausprobiert. Passte einem die eine nicht, kam eben die nächste. Egal ob Jungs oder Mädels, es war einfach locker und normal und jeder wusste, dass man jeweils das andere Geschlecht für sich gewinnen wollte.

Ab den Zwanzigern hat sich dann langsam alles verändert. Ausprobieren war ab jetzt nur noch etwas für Flittchen und Fuckboys, denn man war ja nun Erwachsen. Wer mit Anfang zwanzig noch nicht gelernt hatte eine Beziehung zu führen, der war einfach nicht erwachsen genug. So hatte es sich für mich zumindest angefühlt zu dieser Zeit. Wer es also nicht schaffte bis Mitte zwanzig einen guten Partner zu finden, befand sich nun auf dem Markt der verlorenen Seelen.

Der Pre-30er-Dating-Markt ist nur ein schlechter Scherz

Da sind wir nun, mit unseren 25 Jahren. Alle guten Singles sind spätestens jetzt an einen würdigen Partner vergeben und da stehst du nun. Irgendwo zwischen „Ich genieße mein Leben in vollen Zügen“ und „Wer will heiraten?“. Und genau so lässt sich das auch auf die Geschlechter in diesem Alter anwenden. Die Jungs die noch Single sind, wollen einfach nur Vögeln und das Leben genießen, während die Mädels verzweifelt nach einem Ringsklaven suchen. Na Happy Birthday, wie soll das noch enden?

Ab 30 findet man keinen Partner mehr

Da ist sie wieder, unsere Headline. Wenn ich ehrlich sein soll, sagt sie aber auch alles Zutreffende aus. Denn ab 30 will keiner mehr ernsthaft jemanden kennenlernen. Die Frauen in diesem Alter sind Leid geplagt von dummen Anmachsprüchen und sexuellen Anspielungen und jeder Kerl, der da nur einen Schritt zu nahe kommt wird weggebissen. Egal ob auf Dating-Plattformen oder im realen Leben, Frauen ab 30 halten die Männer immer schön auf Abstand. Und wenn sie mal einen ran lassen, dann nur zum Heiraten und Kinder kriegen. Einfaches kennenlernen und flirten wie in den Zwanzigern läuft da einfach nicht mehr.

Und dann haben wir da noch die Männer, kurz: Den ewig alleinstehenden Single Idioten. Männer, die bisschen etwas im Kopf haben und gut aussehen entscheiden sich häufig schon früh für eine feste Beziehung. Männer ab 30 sind häufig genervt von Frauen oder einfach Beziehungsuntauglich. Die Jungs wollen sich nicht einschränken, Spaß haben und eigentlich ist ihnen sowieso alles egal. Warum auch, sie haben ja als Single keinen Stress. Und sobald noch einer von den Männer Potential hat, entscheidet er sich im schlimmsten Fall sowieso immer für eine Jüngere. Wie zur Hölle soll das also funktionieren?

Ich will an dieser Stelle nicht komplett Schwarzmalen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt und am Ende findet ja dennoch jeder irgendwie seinen Partner. Aber mal ehrlich, man kann im Allgemeinen schon sagen, ab 30 findet man keinen Partner mehr. Denn die Frauen halten den Männer-Markt pauschal für stumpf und unfähig und die Männer halten die übrigen Frauen für prüde, verzweifelt und stur. Wo ist die Leichtigkeit hin, die wir noch in unseren Teenager-Jahren hatten? Vielleicht sollten wir einfach alle mehr offen sein für Fehltritte und das Leben einfach so nehmen wie es kommt. Denn eines habe ich mit 30 Jahren für mich erkannt, ich schäme mich von Jahr zu Jahr weniger für meine Fehler 😀


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